klima:aktiv biogas startet in phase II

Die ARGE Kompost und Biogas Österreich erhält erneut das Vertrauen des Lebensministeriums für die Programmumsetzung der nächsten 2 Jahre

Wien (OTS) – Bereits vor sechs Jahren startete die Initiative des Lebensministeriums für aktiven Klimaschutz, klima:aktiv. Im Zuge von Soft Measure Maßnahmen, wie Beratung, Schulung und Unterstützung bei Gesetzen, Verordnungen und Förderungen, sollte eine rasche Markteinführung und Verbreitung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen erreicht werden. Ab 2005 richtete sich die erste Phase des Programms klima:aktiv biogas an Betreiber von Biogasanlagen und an interessierte Bürger, welche Informationen zum Thema Biogas suchen. Mit der Unterstützung von klima:aktiv konnte der Kontakt zu den Anlagenbetreibern intensiviert werden und ein nationaler Verband zur Stärkung der Branche gegründet werden. Österreichweit konnte so der Informationsstand über Biogasanlagen vergrößert werden.

Durch die gute Vernetzung der ARGE Kompost & Biogas bieten wir als nationaler Biogasverband optimale Bedingungen für eine erfolgreiche Fortführung der Initiative des BMLFUW im Bereich Biogas. Die erfolgreiche Arbeit und Kommunikation innerhalb der Branche wird fortgeführt und mit dem neuen Partner brainbows neue Wege bei der Zielerreichung der 2. Phase des Programms beschritten.

Ziel ist es, in den nächsten Jahren Abfallpotenziale für die Produktion von Biogas und Biomethan zu heben und zu nutzen. Aufbereitetes Biogas zu erdgasähnlichem Biomethan kann durch die Einspeisung ins Erdgasnetz einer Vielzahl von hocheffizienten Anwendungen direkt vor Ort für Strom, Wärme und Treibstoff eingesetzt werden. Biogas kann so als flexibler, erneuerbarer Energieträger neue Absatzwege gehen, für die es das Vertrauen von KundenInnen und KonsumentInnen zu gewinnen gilt. Die Energieziele der EU, neue technologische Entwicklungen sowie die großtechnische Verfügbarkeit der Biomethanaufbereitung, fordern neue Rahmenbedingungen vor allem für die Nutzung und Vermarktung von Biogas und Biomethan. Für die Weiterentwicklung ist es daher essentiell der Öffentlichkeit Biogas und Biomethan als wesentlichen Baustein beim Umbau des Energiesystems zu verdeutlichen.

Wichtigstes Instrument soll dabei eine mögliche Biomethanstrategie für die nächsten Jahre sein, die durch klima:aktiv biogas II vorbereitet und begleitet werden soll. Insbesondere geht es hierbei um die Optimierung von Rahmenbedingungen bei der Einspeisung von Biomethan ins Erdgasnetz.

Da Biogas bzw. Biomethan als sehr hochwertiger Energieträger aus sehr vielen Rohstoffen hergestellt werden kann und in der EU-Richtlinie (2009/28 EG) in den Segmenten Strom, Wärme und Kraftstoff Beachtung findet, ist Biogas auch fester Bestandteil der österreichischen Energiestrategie und kann hier mit einem Bündel von Maßnahmen einen wichtigen Beitrag auf dem Weg einer nachhaltigen Energieversorgung leisten.

Die ARGE Kompost & Biogas bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

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Die weltweit größte E-Bike-Region “Kitzbüheler Alpen und Kaisergebirge” powered by Ökostrom aus Tirol

E-Biken in der größten E-Bike-Region der Welt "Kitzbüheler Alpen-Kaisergebirge", Fotograf: Kurt Tropper, Fotocredit: Kurt Tropper, Ort: Österreich / Kitzbüheler Alpen

Kirchberg in Tirol (TP/OTS) – Die 9 Tourismusverbände der größten E-Bike-Region der Welt “Kitzbüheler Alpen – Kaisergebirge” haben nun neben ihrem Partner, der movelo GmbH, Kooperationen mit den Tiroler Energieversorgern TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG und ÖkoEnergie Tirol GmbH sowie der ElectroDrive Tirol GmbH. Es handelt sich hierbei um ein ehrgeiziges Nachhaltigkeitsprojekt, möchte man doch in den nächsten Jahren alle E-Bikes der Region mit 100 % CO2-freiem Ökostrom aus heimischer Kleinwasserkraft betreiben.

Was 2009 als kleine Region mit 40 E-Bikes, zur Verfügung gestellt von der Firma movelo, begann, hat sich mittlerweile zur größten E-Bike-Region der Welt entwickelt: Der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen-Brixental machte ab Juni 2010 gemeinsame Sache mit den Nachbartourismusverbänden Ferienregion Hohe Salve, Kitzbühel Tourismus und Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol und konnte den Gästen mit 150 E-Bikes aufwarten.

Bereits im Jänner 2011 wurden weitere 5 TVBs ins Boot geholt und so präsentierten die 9 Tourismusverbände Kitzbüheler Alpen-Brixental, Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol, Ferienregion Hohe Salve, Kitzbühel Tourismus, Wilder Kaiser, Ferienland Kufstein, Pillerseetal, Wildschönau und Kaiserwinkl ganz nach dem Motto “Synergieeffekte statt Konkurrenzdenken” die größte E-Bike-Region der Welt auf der ITB 2011 in Berlin.

“Rund 20 % aller Nächtigungen Tirols werden auf dem Gebiet der 9 TVBs der E-Bike-Region ‘Kitzbüheler Alpen – Kaisergebirge’ generiert. Dies zeigt, wie wichtig Regionalitätsdenken ist. Große Tourismusregionen mit gebündelter Finanzkraft und gemeinsamen Marketingaktivitäten werden sich künftig am Markt behaupten. Und mit diesem Projekt sind wir ganz vorne mit dabei.”, ist Max Salcher, Vertreter der E-Bike-Region “Kitzbüheler Alpen – Kaisergebirge” überzeugt.

Um die Nachhaltigkeit dieses Projekts weiter zu unterstützen, wurde nach Energieversorgern und E-Mobilitätsdienstleistern gesucht, die diese ökologischen Ideen teilen. Diese fanden sich in der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, der ÖkoEnergie Tirol GmbH und der ElectroDrive Tirol GmbH. Sie sind nun seit dem Sommer 2011 Kooperationspartner der weltweit größten E-Bike-Region “Kitzbüheler Alpen – Kaisergebirge”. So möchte man in den nächsten Jahren gewährleisten, dass alle E-Bikes dieser Region mit 100 % Ökostrom aus CO2-freier, Tiroler Kleinwasserkraft versorgt sind. “Die ÖkoEnergie Tirol GmbH bietet ihren Kunden zu 100 Prozent Strom aus CO2-freier Tiroler Kleinwasserkraft. Bisher zählen große Unternehmen und Institutionen wie die ElectroDrive Tirol GmbH, ARCHE NEO, das Congress Centrum Alpbach, das Biohotel Leutascher Hof sowie die e5-Klimaschutz-Gemeinde Telfs zu unserem Großkundenstamm. Wir freuen uns nun auch über unsere mögliche künftige Zusammenarbeit mit der E-Bike-Welt Kitzbüheler Alpen – Kaisergebirge.” so Dipl.-Ing. Wolfgang Atzl, ÖkoEnergie Tirol GmbH.

Die TIWAG als Partner der E-Bike-Region “Kitzbüheler Alpen – Kaisergebirge” und Initiator von bislang zwei erfolgreichen Förderaktionen für einspurige Elektrofahrzeugen zeigt sich stolz, Teil dieses Projekts zu sein. “Es freut uns sehr, dass sich so viele Tirolerinnen und Tiroler für diese umweltfreundliche und bequeme Art der Fortbewegung begeistern können. Unser Bundesland und die Region Kitzbühel sind mit ihrem dichten Radwegenetz und der hochmodernen, technischen Infrastruktur für elektromobile Fortbewegung auch Vorreiter auf diesem Gebiet. Das macht die E-Bike-Welt Kitzbüheler Alpen – Kaisergebirge weltweit einzigartig.”, erklärte Mag.(FH) Elmar Schneitter (TIWAG-E-Mobilitätsexperte) im Rahmen des Pressegesprächs.

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‘Bio in Hülle und Fülle’: Ja! Natürlich sagt Plastik den Kampf an

Martina Hörmer (Ja! Natürlich Naturprodukte GmbH Geschäftsführerin) mit der neuen, umweltfreundlichen Ja! Natürlich Verpackung. (Fotograf: Ludwig Schedl, Fotocredit: REWE International AG/APA-Fotoservice/Schedl, Ort: Österreich / Wiener Neudorf)

Wien (OTS) – Von Beginn an hat die erfolgreichste Bio-Marke Österreichs auf 100 Prozent Bio und das Prinzip der Nachhaltigkeit gesetzt. Jetzt öffnet Ja! Natürlich ein neues Kapitel, setzt bei Packungen auf Green Packaging und damit neue Maßstäbe. Ja! Natürlich bekennt sich zu dem Rohstoff Holz und wird bei Obst und Gemüse Kunststoffverpackung bis 2015 um 25 Prozent reduzieren, um die Umwelt und wertvolle Ressourcen zu schonen.

Ja! Natürlich steht für einen ganzheitlich-biologischen Ansatz, der sich in allen Produkt- und Lebenswelten des ‘Bioniers’ wiederfindet. Von Beginn an war Bio für Ja! Natürlich eine Lebenseinstellung, bei der ein gesundes, natürliches Leben und die Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt im Vordergrund stehen. Als Wegbereiter der österreichischen Bio-Branche agiert Ja! Natürlich jetzt auch im Bereich umweltschonender Verpackung richtungsweisend. Martina Hörmer, Geschäftsführerin Ja! Natürlich, erklärt: “Wir sind stolz darauf, dass wir nach einer langen Planungs- und Prüfungsphase mit verschiedensten umweltschonenden Materialen und Produzenten eine große Weiterentwicklung im Bereich Green Packaging bekannt geben können: Wir werden schrittweise unsere Produktverpackungen als erste Bio-Marke Österreichs ab sofort auf umweltfreundliche, nachwachsende Materialien umstellen und so mit positivem Beispiel am Markt vorangehen.”

Raus aus Plastik – rein in Green Packaging

Ziel der Umstellung war und ist es, Kunststoff und somit den Rohstoff Erdöl so weit wie möglich zu reduzieren und auf Verpackungen zu setzen, die den nachhaltigen Grundsätzen von Ja! Natürlich entsprechen. Dafür hat sich Ja! Natürlich die folgenden Verpackungsrichtlinien auferlegt: Es wird so wenig Verpackung wie möglich, so viel wie nötig verwendet. ‘Bio in Hülle und Fülle’ bedeutet ausschließlich Materialen aus nachwachsenden, zu 100 Prozent gentechnikfreien Rohstoffen zu gewinnen, die biologisch abbaubar sind und ohne den Ausgangsstoff Erdöl produziert werden können. Menschenrechtliche Verletzungen bei der Rohstoffgewinnung sind nicht zulässig. Der Einsatz von Lebensmitteln als Verpackung wird von Ja! Natürlich aus ethischen Gründen strikt abgelehnt. Ebenso steht die umweltgerechte Produktion von Verpackungsmaterialien im Fokus. Das bedeutet Reduktion von fossilen Rohstoffen und Verwendung erneuerbarer Energien, effiziente Gestaltung der Transportströme und Vermeidung von unnötigen Druckfarben.

‘Bio in Hülle und Fülle’: Ergebnis 2-jähriger intensiver Arbeit

Die Verpackungsumstellung wird schrittweise erfolgen, da die Qualität von ökologischen Verpackungsmaterialien unter Rücksichtnahme der einzelnen Produktansprüche eingehend geprüft und evaluiert werden muss. Außerdem müssen alle Verpackungen die hohen und nachhaltigen Qualitätsanforderungen der österreichischen Nummer 1 am Bio-Markt erfüllen. Auf Verpackungen gänzlich zu verzichten, wie beispielsweise bei Obst und Gemüse, ist aus praktischen und rechtlichen Gründen leider nicht möglich, da Bio-Lebensmittel im Einzelhandel stets klar von jenen aus konventionellem Anbau getrennt werden müssen. Die Verwendung von Lebensmitteln als Verpackungsmaterialien aus Mais- oder Kartoffelstärke entspricht nicht den Grundsätzen von Ja! Natürlich. “Wir mussten das Feld neu bearbeiten, haben viel Zeit, Geld und Personal in das Projekt Green Packaging investiert, waren unserem Ziel manches Mal zum Greifen nahe und wurden durch Rückschläge wieder zurück zum Ausgangspunkt gezwungen. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir jetzt die erste umfassend-nachhaltige Verpackungsstrategie am österreichischen Markt umsetzen können”, so Martina Hörmer.

Pionierleistung: Einsatz von Zellulosefolie bei Paprika, Paradeiser & Co

Ja! Natürlich stellt mit der ab sofort beginnenden, österreichischen Gemüsesaison die Verpackung von allen Paprika- und Paradeiser-Sorten von Kunststoff auf Zellulosefolie um. Dadurch werden bis Jahresende über fünf Tonnen Kunststoffverpackung eingespart. Die verwendete Zellulosefolie wird aus Holz aus garantiert FSC (Forest Stewardship Council) zertifizierter Produktion erzeugt. Das heißt, das Holz stammt aus umweltfreundlich, sozialförderlich und ökonomisch tragfähig bewirtschafteten Wäldern. Entsorgt wird sie mit dem Bio-Müll oder über den Hauskompost, wo sie sich unter optimalen Bedingungen innerhalb weniger Wochen rückstandsfrei zersetzt. Beim Verrotten der Folie wird nur jene Kohlendioxid-Menge freigesetzt, die die Bäume während der Wachstumsphase aufgenommen haben. Als nächster Schritt ist die Umstellung weiterer Obst- und Gemüsesorten auf Zellulosefolie geplant, wobei in der Testphase zuvor jedes einzelne Produkt in Verbindung mit der neuen Verpackung einer intensiven Prüfung unterzogen wird. Weiters reduziert die größte Bio-Marke Österreichs Schritt für Schritt die in der Branche üblichen Plastiktassen aus den Regalen und setzt stattdessen auf Kartontassen. Der Umstellungsbeginn zeigt sich hier in einigen Wochen bei den Heidelbeeren, das spart zusätzlich drei Tonnen Kunststoff allein im Jahr 2011 ein. Ziel ist es, durch diese Umstellungen in den nächsten Jahren 70 Tonnen Kunststoff einzusparen. Dies entspricht jener Menge, die man aus 1,5 Millionen Liter Rohöl produzieren kann – eine echte Pionierleistung am österreichischen Markt.

Ja! Natürlich: Versprechen für eine generationengerechte Zukunft

Martina Hörmer abschließend: “Die Verpackungsfrage brennt seit Jahren unter den Fingernägeln. Mit ‘Bio in Hülle und Fülle’ setzen wir ein starkes Zeichen für den Weg aus Plastik. Wir werden unser Ziel, Plastikverpackung bei Ja! Natürlich bis 2015 um 25 Prozent zu reduzieren, konsequent verfolgen. Das ist ein starkes Versprechen von Ja! Natürlich für eine generationengerechte Zukunft.”

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Berlakovich: Mit dem E-Motorrad umweltschonend und leise über den Wilhelminenberg

Umweltminister Niki Berlakovich mit dem E-Scooter und JournalistInnen bei der E-Rallye am Wilhelminenberg, Fotograf: Robert Strasser, Fotocredit: Lebensministerium/APA-Fotoservice/Strasser, Ort: Österreich / Wien

klima:aktiv mobil Journalistenrallye machte Lust auf neues Fahrgefühl

Wien (OTS) – Wie lange braucht man mit einem E-Motorrad oder einem E-Scooter von Wien nach Bratislava? Wie hoch ist der Energieverbrauch solcher Fahrzeuge? Oder, wie fühlt es sich überhaupt an, fast lautlos und mit viel Fahrtwind über den Wiener Wilhelminenberg zu fahren? Das und noch viel mehr erfuhren Journalistinnen und Journalisten gestern bei der E-Rallye auf den Ottakringer Hausberg gemeinsam mit Umweltminister Niki Berlakovich. Dabei legten die TeilnehmerInnen insgesamt 35 Kilometer mit E-Motorrädern, E-Scootern und E-Bikes zurück. Dazwischen lösten sie Quizfragen rund um die Elektromobilität und hatten Gelegenheit, sich über umweltschonende Verkehrsalternativen zu informieren. Im Vordergrund standen vor allem der Spaßfaktor und die Freude am Erleben.

Klimaschutz im Verkehr ist eine zentrale umwelt- und energiepolitische Herausforderung, darf aber auch Freude machen. Das bewies die gestrige Ausfahrt des Umweltministers Niki Berlakovich gemeinsam mit 17 Journalistinnen und Journalisten auf den Wiener Wilhelminenberg. Elektro-Bikes boomen in Österreich. Aber auch einspurige motorisierte Fahrzeuge können mittlerweile durch die umweltschonenden E-Scooter und E-Motorräder ersetzt werden. “Elektrofahrzeuge sind wesentlich effizienter als Fahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren, sie sind leise, emissionsfrei und die Herstellung dieser Fahrzeuge schafft neue Arbeitsplätze – also green jobs. Mit der E-Rallye wollen wir aber vor allem eines zeigen: Umweltschonender Verkehr kann und darf Spaß machen”, so Umweltminister Niki Berlakovich. Das Lebensministerium hat sich mit der Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil seit dem letzten Jahr zum Ziel gesetzt, klimafreundliche Mobilität für alle erlebbar zu machen. So gibt es bei vielen Tagungen, Messen und Veranstaltungen die Möglichkeit, alternative Fahrzeuge zu testen.

Anstecken und losfahren!

“Elektro-Scooter sind eine wirkliche Alternative zu herkömmlichen einspurigen Fahrzeugen. Um die Anschaffung zu unterstützen, bietet das Lebensministerium mit dem klima:aktiv mobil Förderprogramm Finanzierungsmodelle für Betriebe, Gemeinden, Städte und Verbände. Und gerade E-Bikes und E-Scooter sind in der Stadt ideale Verkehrsmittel, auch für kleine und mittlere Unternehmen, und damit schafft man es auch, nicht verschwitzt ins Büro zu kommen”, so der Umweltminister beim Abschluss der Rallye im Schloss Wilhelminenberg. E-Scooter haben eine Reichweite von 50 bis 70 Kilometer, mit einem E-Motorrad kommt man von Wien aus beispielsweise bis in die Therme Bad Waltersdorf. Also eignen sich die Fahrzeuge ideal für die Stadt, aber auch für Ausflüge in die umgebenden Bundesländer. Aufgeladen werden kann das Fahrzeug einfach über Nacht an der Steckdose – es dauert etwa 8 Stunden, damit der Akku wieder voll ist. E-Scooter werden bereits von einer Reihe von Herstellern in Großserie hergestellt; mehr als zwei Dutzend Modelle sind in Österreich von verschiedenen Anbietern erhältlich.

klima:aktiv mobil – attraktive Förderungen des Lebensministeriums für umweltfreundliche E-Mobilität und alternative Fuhrparks

Mit dem Förderprogramm der Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil bietet das Lebensministerium Österreichs Betrieben und Gemeinden finanzielle Unterstützung und Beratung beim Umstieg auf Elektromobilität und alternative Fahrzeuge ebenso wie bei der Umsetzung von klimafreundlichen Mobilitätsmanagement oder zur Förderung des Radverkehrs.

Konkret winken den Gemeinden, Betrieben, aber auch Tourismusverbänden attraktive Förderpauschalen bei der Anschaffung von E-Bikes von bis zu 400 Euro und bei E-Scootern von bis zu 500 Euro. Maximal 5.000 Euro Zuschuss gibt es für E-Pkws bei Verwendung von Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie (bei normalem Strommix beträgt die Förderung die Hälfte). Die Nachfrage nach E-Zweirädern ist stark im Steigen begriffen: Die Verkaufszahlen von E-Bikes haben sich von rund 2.000 Fahrrädern im Jahr 2008 auf 20.000 E-Bikes im Jahr 2010 vervielfacht. Durch das klima:aktiv mobil Förderprogramm des Lebensministeriums konnten bereits über 4.400 E-Fahrzeuge, darunter 3.000 E-Bikes/Pedelecs und über 300 E-Scooter gefördert werden. Bisher wurden rund 5,6 Mio. Euro Fördermittel dafür ausgeschüttet. Auch die klima:aktiv mobil Sonderförderungsaktion des Lebensministeriums für E-Ladestationen wird aufgrund des Erfolgs bis Jahresende verlängert. Mit dem klima:aktiv mobil Förderungsprogramm für umweltfreundliche Fuhrparks und die Modellregionen für E-Mobilität im Klima- und Energiefonds leistet das Lebensministerium wichtige Beiträge zur Erreichung der Klima- und Energieziele!

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Sinnvolle Energieverwertung in Pöls: Strom und Wärme für das Murtal

Fotograf: Thomas Leitner, Fotocredit: Zellstoff Pöls AG, Ort: Österreich / Pöls

Durch die Investitionen der Zellstoff Pöls AG können rund 50.000 Haushalte mit Strom und bald rund 15.000 Haushalte mit Wärme aus der Zellstoffproduktion versorgt werden.

Pöls (OTS) – Rund 2 Mio. Festmeter Durchforstungsholz und Sägerestholz werden pro Jahr von der Zellstoff Pöls AG zu Zellstoff und Papier verarbeitet. Die Produktion von Zellstoff ist schon seit vielen Jahren nahezu unabhängig von fossilem Brennstoff, der gesamte Energiebedarf für den Herstellungsprozess kann zur Gänze durch Eigenerzeugung abgedeckt werden. Durch die Investitionen der Zellstoff Pöls AG in neue Technologien entsteht mittlerweile zusätzlich so viel Überschussenergie, dass man damit einerseits rund 50.000 Haushalte der Bezirke Judenburg, Murau und Knittelfeld zur Gänze mit Ökostrom aus erneuerbarer Energie versorgen kann. Andererseits ist ein Fernwärmeprojekt in Realisierung, das ab Ende des Jahres rund 15.000 Haushalte in der Region Judenburg, Zeltweg und Fohnsdorf mit Wärme versorgen wird.

Strom für drei Bezirke

Die neue Dampfturbine der Zellstoff Pöls AG sorgt seit Mai dafür, dass große Teile des bei der Zellstoffproduktion entstehenden Dampfes zu elektrischer Energie umgewandelt werden. Mit diesem Ökostrom aus erneuerbarer Energie, der in das öffentliche Netz eingespeist wird, können rund 50.000 Haushalte mit Strom versorgt werden – also z.B. alle Haushalte der Bezirke Judenburg, Knittelfeld und Murau. DI Dr. Kurt Maier, CEO der Zellstoff Pöls AG: “Der Einsatz der neuen Dampfturbine mit einem Wirkungsgrad von mehr als 85 Prozent leistet einen wesentlichen Beitrag zur CO2-neutralen Stromerzeugung in der Region – darauf sind wir sehr stolz.” Rund 35 Mio. Euro hat die Zellstoff Pöls AG in die Dampfturbine und begleitende Strukturmaßnahmen investiert, jährlich werden rund 150 GWh Ökostrom gewonnen. Umgerechnet auf die Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern bedeutet das eine Einsparung von rund 80.000 Tonnen fossilem CO2 pro Jahr – ein moderner Mittelklasse-PKW würde diese Menge ausstoßen, wenn er 13x um die Erde fahren würde.

Fernwärmeprojekt für die Region

Noch in Bau befindet sich ein weiteres Projekt zur sinnvollen Energieverwertung: Derzeit werden rund 14 km Fernwärmetrasse verlegt – diese sollen in weiterer Folge rund 15.000 Haushalte in der Region Judenburg, Zeltweg und Fohnsdorf mit Fernwärme versorgen, die ebenfalls aus der Zellstoff-produktion gewonnen wird. Rund 18 Mio. Euro werden von der Zellstoff Pöls AG investiert, um für die Region eine höhere Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu erlangen und die Abwärme aus der Zellstoffproduktion sinnvoll zu nutzen. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Biomasseheizwerken liegt darin, dass bei der Zellstoffproduktion das Holz zuerst stofflich verwertet wird und erst danach die energetische Verwertung mit einem sehr hohen Wirkungsgrad erfolgt. Weitere Vorteile sind die einfache Ausbaumöglichkeit des Netzes, die hohe Versorgungssicherheit, die Verkehrsentlastung durch geringere Rohstofftransporte und in weiterer Folge weniger Emissionen in der Region. Mit dem Projekt, das Ende des Jahres in Betrieb gehen kann, wird der jährliche CO2-Ausstoß um weitere 25.000 Tonnen fossiles CO2 reduziert.

Ständige Weiterentwicklung durch Investitionen in die Umwelt

Mit den hohen Investitionen in die optimale Ausnutzung der Wertschöpfungskette Holz setzt die Zellstoff Pöls AG laufend wesentliche Entwicklungsschritte in Richtung nachhaltige Energieeffizienz. DI Dr. Kurt Maier: “Im Zellstoffwerk wurde von uns ein Energiemanagementsystem installiert, das für die ständige Verbesserung des Energieeinsatzes, der Energieeffizienz und der optimalen Ausnutzung der Wertschöpfungskette Holz sorgt. Man nutzt das Holz nicht nur für die Erzeugung eines hochwertigen Produkts, sondern nutzt den Erzeugungsprozess auch für die Energiegewinnung.” Die Bereitstellung von Überschussenergie aus der Zellstoffproduktion soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

Über die Zellstoff Pöls AG

Am Standort der Zellstoff Pöls AG wird seit 1700 Papier und Zellstoff produziert. Die Zellstoff Pöls AG zählt mit über 350 Mitarbeitern und rund 200 Mio. Euro Umsatz zu den umsatzstärksten Unternehmen im oberen Murtal. Das Unternehmen ist der größte Hersteller von hochwertigem, elementar chlorfrei gebleichtem Langfaser-Sulfatzellstoff in Mittel- und Südosteuropa. Zellstoffe aus Pöls werden vor allem aufgrund ihrer konstant stabilen Qualität und der damit verbundenen vielseitigen Einsetzbarkeit geschätzt. Aus Pölser ORION-Zellstoff, so der Markenname, werden vorwiegend hochwertige Druck- und Schreibpapiere sowie Zeitungsdruck-, Hygiene-, Etiketten- und Kopierpapiere bzw. auch gestrichene Papiere und Spezialpapiere hergestellt. Hauptabsatzmärkte sind Italien, Österreich, Slowenien, Frankreich, Deutschland und Länder des Mittelmeerraums sowie zunehmend auch neue EU-Partnerländer.

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Regionalitäts-Trend hält verstärkt Einzug in die Gastronomie

Im Bild v.l.n.r.: Dr. Rudolf Stückler (AMA), Mag. Robert Kogler (AGM), Dr. Stefan Milletich (AGM), Ing. Johann Nolz (EZG Gut Streitdorf), DI Werner Habermann (EZG Gut Streitdorf), Fotograf: Robert Strasser, Fotocredit: AMA/APA-Fotoservice/Strasse, Ort: Österreich / Wien

Erfolgreiche Marken “Alpenvorlandrind” und “Tullnerfelderschwein”

Wien (OTS) – 51% des Fleischverzehrs finden in Österreich außer Haus statt. Um den Bedarf abzudecken, müssen jährlich 100.000 Lebendrinder eingeführt und hier geschlachtet werden. Und auch im Schweinefleischbereich halten deutsche Importe (unsere Nachbarn haben einen Selbstversorgungsgrad von 120%) einen recht hohen Anteil. Seit die Konsumenten aber auch in den Restaurants immer öfter den Wunsch nach Fleisch aus der Region deponieren, wird die Gastronomie zu einem wichtigen Partner bei der Forcierung des Bewusstseins für Regionalität. Kooperationen mit regionalen Erzeugerorganisationen und dem Fachhandel entwickeln sich zunehmend zu einer Erfolgsgeschichte, wie heute bei einem Pressegespräch an den Beispielen “Alpenvorlandrind” und “Tullnerfelderschwein” aufgezeigt wurde.

Diese beiden Marken wurden vom niederösterreichischen Gut Streitdorf für die regionale Gastronomie gelauncht – mit dem Großhandelsunternehmen AGM als starkem Vertriebspartner. Die Einhaltung der hohen Qualitäts- und Herkunftskriterien wird von der AMA Marketing abgesichert. “Wir konnten alleine im vergangenen Jahr insgesamt etwa 1.500 Rinder und 10.500 Schweine absetzen – ein Erfolg für die niederösterreichische, klein strukturierte Landwirtschaft”, so Werner Habermann von der EZG. Beim Alpenvorlandrind konnte so der Marktanteil in der Gastronomie seit dem Jahr 2009 auf 10% verdoppelt werden. Bis 2013 sollen es schließlich 30% sein, so das ehrgeizige Ziel. Für die teilnehmenden Rinderhalter bedeutet die Vermarktung über diese Schiene einen um 20% höheren Erzeugerpreis.

AMA-Gütesiegel bringt Qualität und Sicherheit

Hinter diesen Marken der Erzeugergemeinschaft steht die Philosophie von Sicherheit, Qualität und Kontrolle. “Die Konsument/-innen wollen auf die Auslobungen und Zeichen bedingungslos vertrauen können. Die AMA Marketing hat darauf reagiert und die Herkunftssysteme ‘sus’ für Schweine- und ‘bos’ für Rindfleisch entwickelt”, so Rudolf Stückler, AMA Marketing-Manager für Fleisch und Fleischwaren.

Beim Alpenvorlandrind kommen die Kalbinnen aus den rund 200 teilnehmenden Mutterkuhbetrieben vom Marchfeld bis zum Tullnerfeld. Die Konsumenten dürfen sich auf beste Fleisch-Qualität verlassen, das kräftig rot in der Farbe, gleichmäßig marmoriert, besonders zart, feinfasrig und saftig im Geschmack ist. Werden spezielle Bedingungen bei Reifung und Lagerung eingehalten, kann für das Fleisch sogar eine “Zartheitsgarantie” abgegeben werden. Das “bos”-Programm hat bereits einen Marktanteil von mehr als 90% erreicht. Es wird von rund 2.000 österreichischen Schlacht- und Zerlegebetrieben geführt. Neben diesem freiwilligen Herkunftsabsicherungsprogramm ist das Alpenvorlandrind auch mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet. “Das bedeutet, Qualitätsanforderungen, die über dem gesetzlichen Standard liegen, Ursprung und Herkunft des Tieres zu 100% aus Österreich sowie strenge und unabhängige Kontrollen”, informierte Stückler.

Geboren, gemästet und geschlachtet in Österreich

Auch beim “Tullnerfelderschwein” wird die Herkunft Österreich ausgelobt, da bei diesem regionalen Programm die Ferkel hierzulande geboren, gemästet und geschlachtet werden. Konkret von rund 300 Zuchtbetrieben in Niederösterreich. “Die Bauern produzieren für die regionalitätsaffinen Wirte und Gäste, die ‘ihre Bauern kennen möchten’. Dieses Vertrauensverhältnis ist die Basis für starke Regionalmarken”, erläuterte Johann Nolz von der Schweinebörse. Das klare, nachvollziehbare, freiwillige Schweinekennzeichnungssystem “sus” sichert die Herkunft und Qualität vom “Tullnerfelderschwein” durch Angaben zu Geburt, Mast, Schlachtung und Qualität. Die Rückverfolgbarkeit wird durch die weitere Etikettierung bei der Grob- und Feinzerlegung garantiert und von der AMA kontrolliert. Die hohe Fleischqualität wird zudem durch die Einhaltung genauer Gewichts- und pH-Wert-Grenzen abgesichert. Spätestens Mitte des kommenden Jahres soll auch das “Tullnerfelderschwein” schließlich das AMA-Gütesiegel erhalten.

Erklärtes Ziel der EZG ist es, mit dem “Tullnerfelderschwein” die deutsche Importquote zu verringern, auch wenn die heimischen Landwirte aufgrund ihrer Betriebsgröße und den deutlich höheren Lohnkosten in der Verarbeitung Wettbewerbsnachteile erleiden und mit dem internationalen Preisniveau nicht mithalten können. Die durchschnittliche Bestandesgröße in Österreich liegt bei 70 Schweinen, in Dänemark sind es 1.500 und in Irland 2.000. Im Rindersektor hält ein heimischer Züchter im Schnitt 23 Rinder, in Deutschland rund 69 und in Brasilien zirka 2.000.

“Österreich hat Vorrang” beim Vertriebspartner AGM

Der Frische-Spezialist AGM, mit 21 Standorten räumlich stark in den Regionen vertreten, steht voll hinter dem Konzept der Erzeugergemeinschaft: “Denn Österreich ist eine der strategischen Säulen in unserer Sortimentsphilosophie. Wir bilden die Vielfalt der Regionen in unseren Regalen ab”, erklärte Geschäftsführer Robert Kogler. “Insgesamt haben wir bereits 160 Artikel der Genussregionen in unserem Sortiment. Fleisch ist dabei eine besonders wichtige und emotionale Warengruppe, deshalb freuen wir uns, dass das Alpenvorlandrind und Tullnerfelderschwein einen so guten Absatz finden.” Mehr als 500 t davon sind allein in den vergangenen zwölf Monaten bei AGM über den Ladentisch gegangen. Zielgruppe sind laut Kogler “alle gastronomischen Schienen – vom Gasthof um’s Eck bis zum Sternehotel”. Eine Preisdifferenz gebe es bei Schweinefleisch nicht, das Fleisch vom Alpenvorlandrind sei hingegen um EUR 1,- aufwärts teurer – je nach Teilstück. Insgesamt sind etwa 90% des Schweine-, Rind- und Kalbfleisches bei AGM aus Österreich – ein überdurchschnittlicher Prozentsatz im Gastronomiegroßhandel.

Über die Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf

Das Gut Streitdorf ist federführend in der Organisation der Landwirte für Qualitätsprogramme. Aber auch in Fragen der Vermarktung und der Marketingkonzepte, insbesondere auch für die Gastronomie, zeigt sich die EZG verantwortlich. Die Absicherung der landwirtschaftlichen Produktion in Niederösterreich ist einer der wichtigsten Gründe für das Engagement der Erzeugergemeinschaft im Gastrobereich.

Über AMA Marketing

Die AMA Marketing ist in Österreich für das gesamte Agrarmarketing und die Entwicklung von Qualitätsprogrammen im Lebensmittelbereich zuständig. Die Flaggschiffe sind das AMA-Gütesiegel und das AMA-Bio-Zeichen.

Über AGM: Nähe, Frische und Kompetenz

AGM ist mit 21 Märkten und etwa 900 Mitarbeitern der größte C&C-Anbieter Österreichs mit Vollsortiment. Der Frische-Spezialist ist flächendeckend in allen Bundesländern vertreten.

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